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Zunehmend sehen sich konfessionelle Trägerschaften vor die Frage gestellt: „Wie können heute wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, christliche Werte und eine qualitative medizinische Versorgung strukturell im Management miteinander vernetzt werden?“ Dabei erweist sich die Implementierung einzelner Managementtools und betriebswirtschaftlich fundierter Kalkulationen nur als ein Baustein zukunftsorientierter Unternehmensführung.

Die vorliegende Publikation eröffnet einen wissenschaftlich fundierten und zugleich praxisnahen Zugang, der aktuelle Fragen des Krankenhausmanagements mit christlichen Werten und Charismen verbindet.

Neben einer theoretischen Grundlegung bietet das das Buch konkrete Impulse für Schulungskonzepte zur „Befähigung“ des Managements von heute und morgen.

 

Wer gesund ist, kann nicht zugleich auch krank sein – oder doch? Was meint der Begriff Gesundheit? Welchen Wert besitzt er? Ist Gesundheit wirklich herstellbar, eine garantierte Leistung. Für wen? Wo liegt die Grenze zwischen Gesundheit und Krankheit, Heilung und Heil? Die Beiträge mischen sich in die gesellschaftliche Debatte um das „Gut Gesundheit“ ein, indem sie verschiedenste Fragestellungen interdisziplinär aus philosophischer, pflegewissenschaftlicher, theologischer und ethischer Sicht behandeln.

Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Menschen sehnen sich danach, dass ihr Leben in Ehe und Familie gelingt. In Amoris laetitia hat Papst Franziskus viele weiterführende Wege aufgezeigt, wie die Herausforderungen für Ehe und Familie in der heutigen Zeit gemeistert werden können.

Der vorliegende Band reflektiert unterschiedliche Aspekte dieses nachsynodalen Schreibens in breiter theologischer, pastoraler, spiritueller und gesellschaftspolitischer Perspektive. Walter Kardinal Kasper hat auf Einladung von Papst Franziskus zum Auftakt der beiden Familiensynoden 2014 und 2015 vor dem Konsistorium der Kardinäle einen vielbeachteten Vortrag über „Das Evangelium von der Familie“ gehalten. Seine Gedanken haben die Diskussion in der letzten Zeit maßgeblich mitbestimmt. Aus diesem Grund ist dieser thematische Band über Amoris laetitia Kardinal Walter Kasper zu seinem 85. Geburtstag gewidmet.

Wird es in Zukunft noch ein Ordensleben in Deutschland geben? Wenn ja, wie kann und muss dieses aussehen, wenn geistliche Gemeinschaften zunehmend mit einer fortschreitender Überalterung und einem Mangel an Nachwuchs konfrontiert werden? Mehr noch, wie kann ein gutes Altern in geistlichen Gemeinschaften heute noch gelingen?

Alter erweist sich immer weniger als bloßes Ende des Lebens, sondern als eigenständiger Lebensabschnitt mit eigenen Ansprüchen und Optionen. Es geht darum, den verdienten Lebensabend zu genießen - oder im Falle von Krankheit und Gebrechlichkeit auf vielfältige Hilfsangebote zurückgreifen zu müssen. Dabei zeigt sich eine zunehmende Pluralität von Entwürfen und Inhalten, die die Frage aufwerfen: Was heißt eigentlich alt und wie kann gutes Altern gelingen?

Wenn die Therapie an eine Grenze kommt und keine Aussicht mehr auf Heilung besteht, wenn Leiden und Schmerz übermächtig zu werden drohen, stellt sich häufig die Frage: „Wie möchte ich sterben?“

In einer Gesellschaft, in der Lebensqualität vielfach mit Freiheit und Autonomie verbunden ist und Gesundheit zunehmend den Stellenwert eines verfügbaren Gutes einnimmt, wirkt ein unter Umständen langer Sterbeprozess zunehmend wie ein Fremdkörper. Wo die Bereitschaft sinkt, das Sterben bewusst zuzulassen und das eigene Leben loslassen zu können, wird für immer mehr Menschen der Suizid zur Alternative für ein selbstbestimmtes Sterben.

Einrichtungen der Altenhilfe stehen heute unter einem stetig wachsende Druck, Versorgungsstrukturen zu optimieren, Kosten zu reduzieren und Effizienz zu steigern. Dem gegenüber steht eine Handlungspraxis, die sich an den Anliegen, Bedürfnissen und Interessen alter und pflegebedürftiger Menschen orientiert.

Besonders in der letzten Phase des Lebens bestimmen Fragen der künstlichen Ernährung, intensivmedizinische Maßnahmen und schmerztherapeutische Angebote Aufgabenspektrum und Selbstverständnis von Medizin und Pflege. Dies betrifft Patienten, Angehörige und Gesundheitsdienste gleichermaßen und stellt den Wunsch nach einem menschenwürdigen Sterben oft massiv infrage.

Gesundheit ist ein hohes Gut – für manche gar das höchste. Immer mehr ist heute medizinisch machbar. Aber ist es auch gerecht finanzierbar?

Der Tod ist notwendige Voraussetzung und normatives Kriterium der Transplantationsmedizin. Was auf den ersten Blick keiner weiteren Erklärung bedürftig erscheint, erweist sich angesichts der gewaltigen Umbrüche in der Intensivmedizin als große Herausforderung. Denn was der Tod ist, lässt sich mit Begriffen wie Hirntod, Herztod oder Ganztod nur annäherungsweise bestimmen. Medizin, Recht, Ethik und Theologie ringen deshalb heute um eine Antwort auf die Frage: „Wann ist der Mensch tot?“

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